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Barbara Strohschein
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Die gekränkte Gesellschaft

Buch

Die gekränkte Gesellschaft:
Das Leiden an Entwertung und das Glück durch Anerkennung.

Warum wir durch Anerkennung glücklich werden und unter Entwertungen leiden.

Die Kränkung: Ein persönliches und politisches Grundproblem

Jeder von uns kennt es, gekränkt zu werden. Man fühlt sich nicht verstanden oder schlecht behandelt. Kränkungen sind schwer auszuhalten. Und um sich besser und nicht ganz so ohnmächtig zu fühlen, entwertet man diejenigen, die einen gekränkt haben.

Und umgekehrt gilt immer: wer anerkannt wird, ist dankbar und ist bereit, den anderen auch anzuerkennen,

Die Wechselwirkung ist eigentlich sofort und leicht zu verstehen: Wer sich gekränkt fühlt, schlägt zurück. Wer sich anerkannt fühlt, blüht auf. Dieser Vorgang spielt sich nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehung ab. Er wirkt auch in der Politik.

Die Idee und die Geschichte des Buches

Wie bin ich – als Philosophin, Autorin und Coach – auf die Idee gekommen, über Werte und Entwertungen ein Buch zu schreiben? Es waren zwei Gründe:

Zum einen: die konkreten Erfahrungen. Ich erlebe in meiner philosophischen Praxis für Werte täglich das Leiden an Entwertung und das Glück durch Anerkennung. Die Brisanz dieses Problems ist unübersehbar. Weit mehr wird gelitten, als Glück erfahren. Gibt es dafür Lösungen?

Zum zweiten: Eine Schlüsselfrage. Warum sind Menschen gewalttätig? Anlass für diese Frage war der Bürgerkrieg im Kosovo 1999. Nachbarn aus verschiedenen Ethnien, die jahrelang friedlich nebeneinander her gelebt hatten, schlugen sich tot. Warum? Eine mögliche Schlüsselantwort schien mir zu sein, dass jedem Gewaltakt eine Entwertung vorausgeht und jeder Gewaltakt Entwertung bedeutet. Dieser Teufelskreis ist bis heute virulent. Nicht nur in gewalttätigen Konflikten, sondern auch im Alltag, immer wieder und jeden Tag.

Die Konsequenzen, die ich daraus zog

Und so machte ich mich auf den Weg, die Entwertungs-Phänomene in konkreten sozialen Zusammenhängen zu ergründen. Viele Fallbeispiele habe ich gesammelt. In vielen Interviews und Gesprächen mit Jugendlichen, Frauen und Männern aus allen Schichten, Altersklassen und Berufen habe ich nachgefragt: Was haben Sie erlebt? Was ist Ihnen wichtig im Leben? Was würden Sie gern ändern? Wissenschaftliche Theorien habe ich durchforstet, um meinen Ansatz zu fundieren und die Wechselwirkungen zwischen Auf- und Abwertungen analysiert.

Die Recherchen und die theoretische Aufarbeitung haben Jahre gedauert, ergänzt durch meine praktische Arbeit.
Um nicht nur die Negativspirale von Auf-und Abwertungen zu beschreiben, habe ich mir ausführlich über Lösungswege Gedanken gemacht.

Wo wird be- und entwertet?

In der Familie wird be- und entwertet, am Arbeitsplatz, in Partnerschaften, im Sex, in der Wissenschaft, in Glaubensfragen. Und natürlich bewertet jeder Mensch sich selbst – mit weitreichenden Folgen. Und der Körper ist heute – wie nie zuvor – ein Objekt der Bewertung.

Be- und entwertet wird natürlich auch in der Politik, in den Medien, in den Schulen und Ausbildungsstätten usw. Es gibt kein gesellschaftliches Feld, auf dem nicht „Be- und Entwertungen" stattfinden und wirken. Wer erst einmal anfängt auf dieses Phänomen zu achten, wird es überall finden. Im Positiven wie im Negativen.

Ermutigung und Lösungen

Dieses Buch ist ein „Ermutigungsbuch". Denn ich zeige, wie wir aus dieser Negativspirale herauskommen können. Wie dies im Einzelnen geschehen kann, zeige ich nach jedem Kapitel. Im letzten Teil meines Buches mache ich ausführlich Vorschläge, wie wir auf eine Gesellschaft der Anerkennung zusteuern können: durch die Philosophie, durch Empathie und durch gesellschaftliches Engagement.
Das Fazit

Unsere Gesellschaft wird nicht allein durch Zwänge und Systeme bestimmt, sondern wird von Menschen gestaltet. Und so kommt es auf jeden Menschen an. Anerkennung ist nicht nur wichtig für den sozialen Frieden, sondern ist auch ein Schlüssel für persönliches Glück.

Erhältlich bei:

Hier finden Sie die Leserstimmen.

cor amati
Philosophische Praxis für Werte

Unter cor amati können Sie sich über meine philosophische Praxis für Werte für Coaching, Supervision, Workshop u.v.m. informieren.

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"PhilosoBieren". Philosophische Fragen im digitalen Zeitalter.

Eine Podiumsdiskussion mit Dr. Barbara Strohschein.

Veranstaltung der HMKW, Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft.

Am 5.7.2017 um 17 Uhr  in der HMKW, Ackerstr.76, 13355 Berlin 

Die Welt besteht aus
lauter Gelegenheiten
zur Liebe.

Sören Kierkegaard